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Schreiben um zu denken

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Früher hat mir das Schreiben meines Blogs immer geholfen, über Dinge nachzudenken. Ich konnte mir alles von der Seele schreiben. Alle Dinge, die mir durch den Kopf gingen, mich aufhielten, über die ich mir Gedanken machen musste oder auch mich einfach nicht losgelassen haben, landeten früher oder später in meinem Blog. Vieles veröffentlichte ich, manches blieb immer in den Entwürfen verborgen.

Mit der Zeit machten es äußere Umstände wie meine Arbeit immer schwieriger über die Dinge zu schreiben, die mich beschäftigten. Erstens weil Kollegen meinen Blog kannten und lasen. Zweitens weil ich nicht vorhatte über Projekte und alles, was zum Arbeitsleben dazugehört, öffentlich niederzuschreiben.

Momentan merke ich aber immer mehr, dass mir das Bloggen fehlt. Dass ich mir einfach so die Gedanken frei schreiben konnte und mich Gedanken oder Fragen nicht mehr verfolgten. Mir ist klar, dass es weder mir noch sonst wem hilft, wenn ich über meine Probleme auf der Arbeit schreibe oder was mich daran gerade besonders ärgert. Das bringt niemanden voran und wäre nicht fair.

Ich habe mich in den letzten Jahren genug aufgeregt. Damit möchte ich aufhören. Ich möchte aber meine Gedanken und Prozesse aber wieder aufschreiben. Damit es mir wieder hilft, weiterzukommen. Ich möchte gerne weiterkommen und das ist der erste Schritt.

Es soll in meinen Artikeln also nicht um andere Personen oder die Arbeit gehen. Sondern um mich und meinen Entscheidungsprozess, meine Gedanken und meinen Weg.

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