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Hin und weg – auf zum Immergut Festival

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Manchmal finde ich es selbst ein bisschen erschreckend, wie ich mich kurzerhand entschließen kann, einfach morgen auf ein Festival zu fahren. Das passt doch gar nicht in meinen Plan. Ich wollte doch lernen und muss mal wieder mein Zuhause tauschen und das Ding mit der Jobsuche erledigt sich doch nicht von allein und meine Blogs liegen schon wieder brach, weil ich jetzt keine Zeit mehr habe, etwas vorzubereiten… und… und… und!

Doch manchmal brauche ich wohl einfach so ein paar Ausreißer. Schnell ist alles stehen und liegen gelassen, ein Zelt organisiert, eine Karte erspielt und damit sitze ich in diesesm Moment wahrscheinlich im Zug nach Neustrelitz. Denn noch nie zuvor hat die Zeit so gut gepasst, auf dieses feine Indiefestival zu fahren, wie jetzt.

Worauf ich mich am meisten freue? Auf den Zufall. Auf Wye Oak und FM Belfast. Auf kalte Nächte und noch kälteres Seewasser. Auf das Entschwinden in die Musik, das Erleben dieses einen Moments im Hier und Jetzt, denn an diesem Wochenende zählt nichts anderes. Keine Vorstellungsgespräche. Keine Prüfungen. Keine Arbeit. Die Zeit steht still für ein Wochenende, an dem wir uns eine Auszeit gönnen von all dem Stress und selbstauferlegten Leitungsdruck. Ich muss keine 5 km laufen gehen, ich muss keine Mails checken und keine Artikel schreiben. Ich muss mich einfach nur gut fühlen, wachsam sein und das Herz öffnen für die Musik, für die Menschen und für das Unerwartete.

Für euch hinterlasse ich noch mein neues Soundcloudset den Lieblinsmix IV mit MS MR, Slow Magic, Clu, Dent May u.v.m., der absolut in keinem Zusammenhang zum Festival steht.

Tschüß, Berlin!

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