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Übrigens: Appletree Garden

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Appletree Garden

Da es bei meiner Jobsuche gerade ein bisschen still geworden ist – was heißt: warten – wähle ich lieber die Flucht nach vorne und vertreibe mir die Zeit mit Festivals. Mehr spontan als überlegt, meldete ich mich vor ein paar Wochen für’s Appletree Garden Festival als Helfer an. Als ich dann vor Kurzem das Line-up sah, ließ es meine Endorphine vor Freunde Purzelbäume schlagen. Bilderbuch,  und Alle Farben schon am ersten Abend. Gefolgt von Highasakite, Dan Croll, We Were Promised Jetpacks, William Fitzsimmons, Mount Kimbie, HVOB und – sieht da! – FM Belfast! Is Tropical, Who Made Who, Son Lux und Moderat runden die ganze Sache ab und spielen leider alle irgendwie parallel.

Morgen früh fährt mein Fernbus (leider kein Zug) nach Osnabrück und dann bin ich schon fast auf dem Appletree. Wir sehen uns!

Für euch gibt’s noch die neue Pools-EP von Gooey, die zwar leider nicht auf dem Appletree spielen, aber dafür Musik zum dahinschmelzen machen. Also super für den Sommer.

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Immergut Festival 2014 – ein Rückblick

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FM Belfast @ Immergut Fesitval

Genauso spontan wie unvorbereitet kam ich letzten Freitag auf dem Imme Festivargutl an. Eigentlich wusste ich nicht mal wirklich, wer alles auftritt. Wye Oak und FM Belfast hatten mich ohne Weiteres überzeugt, meine freie Zeit für einen Ausflug nach Neustrelitz zu nutzen.

Das Besondere am Immergut Festival ist wohl, dass es unmöglich ist, einen Act zu verpassen. Über drei Bühnen verteilt sich das Programm – doch nicht gleichzeitig, sondern aufeinanderfolgend – sodass die rund 5.000 Besucher gemeinsam im Pulk zwischen den Bühnen wechselten. Diskussionen, wer welche Band als Nächstes sehen will und welche auf gar keinen Fall geht, sind hier fehl am Platze. Das sich treiben lassen wird hier auf die Spitze getrieben. Mit dem Sound der Hauptbühne im Ohr lässt es sich ziellos über das Festivalgelände schlendern, einen Blick in das Labelzelt werfen und zwischen den Fast-Food-Buden ein Eis schlemmern.

So war die wichtigste Info, die ich wissen musste, dass nur am Freitag und Samstag Programm ist und es sich vom Chillen im Gras zu den Lesungen von Tiere Streicheln Menschen und Sven Regener zum Ausrasten zu Bonaparte behutsam steigerte.

Wye Oak @ Immergut Festival

Meine Highlights waren FM Belfast, die eine abgespeckte Version ihres Airwaves-Auftritts hinlegten. Mit weniger Girlanden, aber nicht ohne großartiger Überraschungen, wie sehr guter Deutschkenntnisse und diversen Rapeinlagen. Genauso wie Future Islands, die die Zeltbühne in den reinsten Hexenkessel verwandelten. Zu keiner Sekunde war es mir möglich, einen Blick auf die Bühne zu werfen, ohne gleichzeitig mindestens einen Crowdsurfer zu sehen. Die Show hätte nur ein paar Minuten länger gehen müssen und es wäre nass von der Decke getropft.

Nicht zu vergessen sind Wye Oak, die mir mit ihrem „Civilian“ jedes Mal den Verstand rauben und zu zweit herzerwärmend performten. Und zu guter Letzt legten auch Hundreds eine atemberaubende Show hin, die ich so wahrlich nicht erwartet hätte.

Eine schöne kleine Auszeit war das Festival. Doch auf das nächste Festival werde ich mich besser vorbereiten – mit Sonnencreme mit LSF 50, einer Power Bank und vielleicht mit einer ordentlichen Compact Camera.

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Musikschleuder der Woche

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Musik auf die ich mich freue, Musik über die ich mich freue, Musik die mich fröhlich macht. Einfach Musik, weil diese Songs mich erfolgreich durch Lernmarathons und meine letzten Prüfungen brachten. Größtenteils isländische, teilweise brandheiß und neu.

Noch nicht so neu, aber unglaublich tiefgehend “Clangour and Flutes” von Sin Fang Bous. Diesen Song sollte man sich in jedem Fall nur in Liveversionen anhören (davon gibt es auch viel mehr) und schon gar nicht das offizielle Video ansehen. Es ist einer der wenigen, die mir Gänsehaut machen, wenn ich ganz und gar eintauche.

Während ich mich vor und nach meinem Vorstellungsgespräch noch weiter in der isländischen Musikszene und allem drum und dran umsah, stieß ich auf den Film “Backyard”. Der entstand aus einer Idee vom FM Belfast-Mitglied Árni Rúnar, der eine kleine Gartenlaube hatte, diese mit einer Menge Soundequipment vollstopfte und die Idee hatte zur Culture Night 2009 in Reykjavik ein paar befreundete Bands einfach live spielen zu lassen und zu recorden. Dabei entstand diese Aufnahme von Retro Stefson, welche ich gerade unglaublich feiere.

Mein bester virtueller Musikfreund Hypemachine brachte mich zur besten Neuentdeckung der Woche: Milow Greene. Letzte Woche war nämlich deren Album als Vorvorpremiere nur dort zu hören. Das Debut (welches übrigens ein wunderschönes Cover haben wird) wird in zwei Wochen offiziell veröffentlicht und ich habe es natürlich schon vorbestellt und freue mich wie Bolle auf den Freitag, an dem es mir zugestellt wird. Aber “1957” ist eine super schöne und eigentlich die perfekte erste Single. Mit diesem unglaublich schönen, ruhigen Pop-Rock zum wegträumen konnte ich mal wieder einen Freund und über ihn unsere kleine Indicado-Crew begeistern. (Click für noch neueres Video von heute gestern).

Brandheiß und isländisch sind jetzt endlich auch Samaris. Nachdem ich wohl ein ganzes Jahr darauf warte, dass die blutjunge Band endlich mehr kommt, als diese eine EP, die auf Soudcloud herumlungert und man nur in islädischen Onlineshops laden kann. (Ich stellte die übrigens hier schon mal vor). Irgendwie begleitete mich diese EP auch fast die ganze Zeit durch Finnland. Ich hörte sie dort rauf und runter, Zeiten in denen ich eigenes Internet hatte. Jetzt also dieser überirdische Sound in Videoform gepresst. Und was für ein Video, da sage selbst ich: schick schick.

Darüber hinaus mein Kampfsong zur heutigen letzten Prüfung: FM Belfast “Underwear”. Der Typ in der ersten Einstellung ist der Árni vom Backyard-Film. Im Film geht die Band bei dem Song aber mehr ab.